Read Artgerecht ist nur die Freiheit: Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen (Beck Paperback) by Hilal Sezgin Online

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Tierqulerei ist schwer ertrglich Trotzdem lassen wir es stillschweigend zu, dass unzhlige Tiere in Versuchslaboren geqult und in Maststllen und Schlachthfen angeblich artgerecht misshandelt werden, weil wir uns ein Leben ohne tierische Produkte nicht vorstellen knnen Wem dieser Widerspruch keine Ruhe lsst, der sollte Hilal Sezgins Augen ffnendes Buch lesen Sie geht der Frage nach, ob wir Tiere im medizinischen Interesse maltrtieren und ob wir sie einsperren, tten und essen drfen In einer lebhaften Auseinandersetzung mit anderen tier ethischen Positionen pldiert sie dafr, Tiere als Individuen mit eigenen Rechten anzuerkennen auch in unserem eigenen Interesse Am Ende dieser engagierten Tierethik steht die Vision einer Menschheit, die sich die Erde gerecht mit anderen Tieren teilen kann Eine fulminant geschriebene Einladung zum Umdenken, der man sich nur schwer entziehen kann.Hilal Sezgin stellt die Fragen, vor denen sich unsere Gesellschaft schon viel zu lange gedrckt hat Karen Duve, Autorin von Anstndig essen Beeindruckend, irritierend, super geschrieben Nicht immer wird man zustimmen knnen aber in der Radikalitt dieses Buches liegt gerade seine Qualitt Harald Welzer, Direktor der Stiftung Futurzwei Hilal Sezgin definiert Humanismus neu, nmlich als Animalismus Nicht gepredigt, sondern gelebt Hut ab Christoph Maria Herbst, Schauspieler Jeder, der Tiere liebt, sollte dieses Buch lesen und wer sie nicht liebt, auch Karin Mck, Grnderin der Tierschutz Stiftung Hof Butenland...

Title : Artgerecht ist nur die Freiheit: Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen (Beck Paperback)
Author :
Rating :
ISBN : B00I2F7X5K
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : C.H.Beck Auflage 1 21 Januar 2014
Number of Pages : 598 Pages
File Size : 695 KB
Status : Available For Download
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Artgerecht ist nur die Freiheit: Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen (Beck Paperback) Reviews

  • Yen Sco
    2019-08-23 13:29

    Insgesamt ein Superbuch. Vorausgesetzt Sie sind ein Denker und Philosph, kennen sich aus in dem was das andere Größen im Laufe der Jahrhunderte gedacht haben. Trotz aller Tiefschürferei - wo die Autorin Recht hat, hat sie recht. Die Zukunft in die wir alle - alle die an eine bessere Welt glaluben - gehen wollen, kann nur eine sein, in der jede Art der Schöpfung, jede Art des Lebens seine Berechtigung erhält und erfährt. "Artgerecht ist nur die Freiheit" ist ein intellektueller Befreiungsschlag für den, der der Natur schon entfremdet war und kopflastig durchs Leben geht. Was emotional gesunde Menschen schon immer wußten, oder zumindest ahnten, bekommt hier in diesem Plädoyer noch einmal Rückendeckung durch eine Philosophin. Als Tierliebhaber, als Mensch der die Schöpfung ganzheitlich begreift und schon weiß, das Tiere ein Recht auf Existenz und freies Leben haben, muß man das Buch nicht lesen. Als Mensch der glaubt, Tiere nur leben zu lassen, sie aber weiter nutzen zu dürfen hingegen ist es ein MUSS!

  • Josef Newerkla
    2019-09-13 11:37

    ist man bereits Vegetarier (aus verschiedenen Gründen) oder eben nicht. Dieses Buch hätte mich wohl nicht dazu gebracht, einer zu werden. Aber es hat mich bestärkt, auf diesem Weg - noch achtsamer als bisher - weiterzugehen. Danke.

  • giselle
    2019-09-13 13:08

    Das Buch ist lesenswert - Tierschutz und Tierethik aus philosophischer Sicht. Es regt zum Nachdenken über die eigenen Einstellungen und das eigene Verhalten an. An manchen Stellen geht die Autorin mir etwas zu weit - Tierversuche sind ein komplexes Thema, es reicht nicht, nur dagegen zu sein. Und "artgerecht" sowie "Freiheit" sind Schlagworte, die diskussionswürdig wären. Insgesamt aber empfehlenswert.

  • Blaumaintal
    2019-09-09 10:34

    Hilal Sezgin möchte uns mit ihrem Buch, wie sich beim Lesen bald herausstellt, zu einer veganen Lebensweise bekehren. Für eine solche Lebensweise führt sie allerdings gute, nämlich ethische Gründe an, die sie in ihrem Buch entwickelt und immer wieder mit Fakten anreichert, wie der Mensch mit Tieren, insbesondere auch mit seinen sogenannten Nutztieren in heutiger Zeit, mit dem besonderen Fokus auf industriellen Gesellschaften, so umgeht. In einem ersten Kapitel entwickelt die Autorin zunächst einmal allgemeine, grundsätzliche Thesen für eine Tierethik, indem sie z. B. darauf hinweist, dass Moral da anfängt, wo die Interessen anderer meine Handlungen mitformen, und dass alle Ichs, unsere eigenen und die der anderen gleichrangig sind: Ob Mensch oder Tier, jeder ist für sie ein Zentrum bewusster Wahrnehmung, das eigene Wünsche, Interessen und Empfindungen besitzt. Mensch und auch Tier erscheinen so als Wesen, die nicht primär existieren um anderen zum Nutzen zu sein, sondern ein Recht darauf haben, eigenen Interessen zu folgen. Moralisch verantwortlich für sie sind zwar nur wir Menschen, weil wir darum wissen uns so oder anders anderen gegenüber verhalten zu können, Tiere haben für sie aber dennoch ein Recht moralisch von uns berücksichtigt zu werden, insofern es sich dabei um Tiere handelt, die bewusste Empfindungen haben - das sind also nicht alle Tiere (das gilt jetzt aber natürlich auch für kleine menschliche Kinder, Demente oder geistig Verwirrte). Für die Autorin gibt es nun grundsätzlich keinen Grund, warum ein so empfindungsfähiges Wesen wertvoller sein soll als ein anderes. Wir haben, so die Autorin, nun die moralische Pflicht, in das Leben anderer nicht grob, nach Lust und Laune und schädigend einzugreifen. So ergeben sich Rechte für jedes einzelne Individuum, die nicht einfach auf eine Gesamtspezies hochgerechnet werden dürfen. Dann mutet die Autorin sukzessiv dem Leser in den folgenden Kapiteln sozusagen immer mehr zu: Dürfen wir Tiere quälen (Thema Tierversuche) - die begründete Antwort der Autorin wird hier ein kategorisches Nein sein -, dürfen wir Tiere töten (z. B. zum Verzehr oder um Bekleidung herzustellen) – wieder ein klares Nein der Autorin -, ja dürfen wir dann „wenigsten“ Tiere nutzen (z. B. Milchproduktion), aber auch hier letztlich ein erneutes, ethisch begründetes Nein der Autorin: Tiere haben hier ihrer Meinung nach einfach nicht die Chance zu einem dauerhaften Wohlergehen, eine Chance zu einem hinreichend erfüllten Leben (sie beschreibt hier z. B. die herzzerreißende Szene, wie ein Kalb in der Milchwirtschaft von seiner Mutter getrennt werden muss und noch tagelang verzweifelt nach dieser schreit, von der es dauerhaft getrennt bleiben wird). Nach diesen „Zumutungen“ macht sie sich schließlich in einem letzten Kapitel noch Gedanken darüber, wie ein gutes Zusammenleben von Mensch und Tier ihrer Meinung nach auszusehen hätte. Und wie bereits angedeutet, all diese Überlegungen haben bei ihr schließlich dazu geführt, dass sie selbst vegan lebt.Das Buch von Hilal Sezgin gehört zu den Büchern, die die Welt ein Stück weit besser machen. Auch wenn es ihr wohl kaum gelingen wird, alle ihre Leser von einer ethisch begründeten veganen Lebensweise zu überzeugen, so sensibilisiert sie uns auf jeden Fall dafür unser Verhalten Tieren gegenüber vertieft zu reflektieren, auch indem sie z. B. knallhart auf das mehrere hundertmillionenfache Töten pro Jahr von Tieren allein in Deutschland für unseren Fleischkonsum hinweist, zumeist ein kalt industriell organisiertes und durchgeführtes Töten. Da kann einem schon der Appetit auf ein Schnitzel vergehen. Engagiert lässt sie hinter die Fassade unserer humanen Gesellschaft blicken, wo nackte, brutale Gewalt an Tieren gang und gäbe ist, zumeist schamhaft vor der Öffentlichkeit verborgen. Ihre ethische Argumentation ist dabei durchaus anspruchsvoll und dennoch bleibt ihr Buch dabei sehr gut lesbar, ist alles andere als klinisch-wissenschaftlich kalt und steril, sondern durchweg getragen von der Liebe zu Mensch und Tier, dabei aber nie fanatisch. Ihre Thesen unterlegt sie immer wieder mit anschaulichen Beispielen, die immer wieder auch ihren eigenen Erfahrungen entsprechen, führt sie doch selbst einen kleinen Gnadenhof in der Lüneburger Heide.Hut ab!

  • Amazon Kunde
    2019-09-01 14:16

    Gibt einen unterhaltsamen Überblick über den aktuellen Stand der Tierethik ( -Debatte) die autirin ist überraschenderweise wirklich nicht besonders parteeisch, das ist erfreulich