Read Die Drachenprinz-Saga 1: Sonnenläufer by Melanie Rawn Online

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Nachdem sein Vater von einem Drachen gettet wird, ist es an Prinz Rohan, sein Reich gegen Feinde von innen und auen zu verteidigen Dabei hofft er auf die Untersttzung der Lichtluferin Sioned, der Frau, die er liebt Doch zum Wohle seines Volkes und zum Schutz seines Erbes muss Rohan seine Gefhle geheimhalten Da bringt sein grter Feind Sioned in seine Gewalt, und der junge Prinz muss sich entscheiden zwischen den Plnen zum Wohl des Reiches und seiner Liebe zu einer Lichtluferin....

Title : Die Drachenprinz-Saga 1: Sonnenläufer
Author :
Rating :
ISBN : B0050GCWFU
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Blanvalet Taschenbuch Verlag 16 Mai 2011
Number of Pages : 106 Pages
File Size : 860 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Drachenprinz-Saga 1: Sonnenläufer Reviews

  • Anorielt
    2019-06-23 19:04

    Zum Cover:Das Cover ist mal wieder genau nach meinem Geschmack. Die brennende Sonne, der Drache und die Burg links unten die Stronghold darstellen könnte, passen perfekt zum Inhalt der Geschichte und sind ein absoluter Hingucker. Dazu noch der komplett weiße Hintergrund, etwas das es mir ja wirklich angetan hat. Ich werde "Sonnenläufer" wohl direkt neben die "Gilde der schwarzen Magier" Bücher stellen, denn durch das weiß passt das Buch da richtig gut hin.Eigene Meinung:Am Anfang der Geschichte lernt man den regierenden Prinzen Zehava kennen. Er herrscht über die Wüste und ist ein gefürchteter Krieger. Momentan befindet er sich auf Drachenjagd, denn es ist wieder die Zeit der Paarung und wie alle 3 Jahre macht er sich mit seinen Gefolgsleuten auf den Weg um einen Altdrachen zu töten. Er will verhindern das dieser sich mit den wartenden Drachenweibchen paaren kann, denn die Drachen sind in der Wüste eine wahre Plage, töten sie doch Viehherden und zerstören die Ernte. Doch diesmal macht er einen Fehler und wird schwer verletzt, so das er schließlich wenige Tage später seinen Wunden erliegt. Sein Sohn und Nachfolger Rohan, teilt seine Meinung über die Drachen nicht. Für ihn sind sie wunderschöne elegante Geschöpfe die nicht getötet werden sollten und doch macht er sich nach dem Tod seines Vaters auf den Weg um den Altdrachen der ihn tödlich verwunderte, selbst zu töten.Währenddessen hat sich seine Tante Andrade, die Herrin der Göttin der Schule mit Sioned, einer ihrer Lichtläuferinnen, in Verbindung gesetzt und ihr befohlen in sechs Tagen in Stronghold zu sein, als Rohans Braut. Die junge Frau hat vor vielen Jahren, nachdem sie vom Mädchen zur Frau wurde, Rohans Gesicht in den Flammen gesehen und wartet seitdem auf den Tag an dem sie ihren zukünftigen Ehemann das erste Mal begegnen wird. Als ihr klar wird das es sich bei diesem Mann um den Thronfolger der Wüste handelt, ist sie geschockt. Schließlich treffen die beiden sich kurz vor Stronghold, kurz nachdem Rohan den Altdrachen getötet hat, doch dieses Treffen verläuft nicht wie geplant. Rohan hat seinen eigenen Plan geschmiedet um sich den Respekt der anderen Prinzen zu sichern und den Hoheprinzen auszutricksen der ihn mit einer seiner Töchter verheiraten will. So bittet er Sioned um Geduld. Obwohl die beiden sich eindeutig zueinander hingezogen fühlen und Rohan aufjedenfall vorhat sie zu heiraten, müssen sie vorerst so tun als seien sie sich nicht sicher. Solange bis zum Rialla, einem Treffen das alle 3 Jahre stattfindet und dazu da ist Verträge abzuschließen.Den gesamten Inhalt des Buches wiederzugeben ist kaum möglich und deswegen stoppe ich damit an dieser Stelle. "Sonnenläufer" ist wirklich ein dickes Buch in dem sehr viele Dinge geschehen. Obwohl Rohan und Sioned einander fast von Anfang an lieben, müssen sie ihre Gefühle verstecken und ihre Umwelt anlügen, denn ihre Zukunft und der Frieden hängen von Rohans Plan ab. So treffen die beiden sich immer wieder heimlich und der einzige der wirklich Bescheid weiß ist Rohans Knappe Walvis. Als die Tage des Rialla schließlich kommen, wird die Beziehung der beiden auf eine harte Probe gestellt. Rohan flirtet mit den Töchtern des Hoheprinzen und gibt vor an ihnen interessiert zu sein, sich jedoch nicht entscheiden zu können, während er bei den anderen Prinzen gleichzeitig den Naiven spielt. Der Hoheprinz ist wirklich das beste Beispiel dafür was aus Menschen mit zu viel Macht werden kann. Er spielt die anderen Prinzen gegeneinander aus und schmiedet Intrigante Pläne um das Wüstenreich endlich unter seine Kontrolle zu bringen. Seine Töchter folgen diesem Beispiel und kämpfen regelrecht um Rohan um ihn für sich zu gewinnen.An manchen Stellen taten mir Rohan und Sioned wirklich leid. Oftmals sind sie nur knapp an der Enthüllung ihres Planes vorbei geschrammt. Was ich ein bisschen schade und auch ärgerlich fand, war dieser Zeitsprung von sechs Jahren den die Autorin direkt nach dem Rialla gemacht hat. Es gab weder eine detaillierte Hochzeit von Rohan und Sioned, noch bekam man mit wie die junge Lichtläuferin sich in ihrem neuen Amt zurechtfand. Auch manche Charaktere tauchten nicht mehr, denn sie waren der Seuche die wenige Jahre zuvor gewütet hatte, zum Opfer gefallen und gestorben.Allgemein gibt es sehr viele Charaktere in diesem Buch und sie sich alle zu merken ist fast unmöglich. Die ganzen Prinzen und Vasallen konnte ich mir beim besten Willen nicht alle merken, vor allem als wegen der Seuche viel neue dazukamen. Den Lesefluss stört das aber nicht sonderlich. Dennoch wären ein bisschen weniger Namen die man sich merken muss schon schön gewesen.Melanie Rawns Schreibstil ist ausgereift und flüssig zu lesen. Sie schreibt sehr detailreich und versetzt den Leser dadurch direkt in die Wüste. Ihre Charaktere sind vielschichtig und jeder von ihnen hat nicht nur helle, sondern auch dunkle Seiten. Das wird vor allem gegen Ende des Buches klar. Die Ereignisse nach dem Zeitsprung sind so spannend das ich ab da das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Prinzessin Ianthe und der Hoheprinz holen zum letzten Schlag gegen die Wüste aus und treiben Rohan und Sioned an die Grenze ihrer Belastbarkeit. In diesen Tagen wird den beiden endgültig klar wer sie sind, mit allen guten und bösen Eigenschaften. Das Ende des Buches und die feierliche Stimmung haben mir schließlich fast die Tränen in die Augen getrieben und mir gezeigt das es sich absolut gelohnt hat dieses Buch zu lesen.Fazit:"Sonnenläufer" ist die Geschichte eines Prinzen der versucht sich zu beweisen und am Ende herausfindet wer er wirklich ist. Sioned und er lernen ihre dunkelsten Seiten kennen und reißen die Leser mithinein in eine Welt voller Drachen, Liebe, Betrug und politischen Machtkämpfen. Vielschichtige Charaktere und ein spannender Plot sorgen dafür das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Einzig die vielen Namen die man sich merken muss stören zu Anfang ein wenig.Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und jedem zu empfehlen der gerne etwas über Drachen und Könige liest.4/5 Sternen

  • horrorbiene
    2019-07-05 18:59

    Sonnenläufer ist der erste Band einer Trilogie unter dem Titel Drachenprinz. Das Buch erschien in Deutschland bereits zweigeteilt unter den Titeln Das Gesicht im Feuer und Die Braut des Lichts und wurde nun wie im Original als ein Buch neu aufgelegt. Im Original ist nach der Drachenprinztrilogie die Dragon Star Trilogy angesiedelt, die bisher noch nicht in Deutschland veröffentlich wurde.Meine Meinung: Das Buch hat es geschafft mich zu fesseln. Es hat zu Beginn alles, was ich mir von einem guten Fantasy-Werk verspreche: Eine ganz neue Welt (Karte vorhanden!), eine neue Art von Magie (die Lichtläufer) und man wird nicht sofort in die Handlung hinein geworfen. Letzteres ist vor allem geprägt von der Tatsache, dass das Buch davon handelt, wie Rohan sich als neuer Prinz der Wüste macht und der Leser erlebt noch seinen Vater als aktiven Regenten, so dass er oder sie von Beginn seiner Karriere als Prinz dabei ist. Auch schätze ich an Fantasy-Werken, wenn sie ausführlich ausgearbeitet sind und zu Beginn gar nicht viel passiert und eher mehr Gewicht auf Charakterentwicklung gelegt wird und dies ist hier definitiv der Fall. Die Charaktere wirken authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch stehen den guten Charakteren eine Reihe von herrlich unsympathischen Gegenspielern gegenüber, so dass in der Handlung auch viele Intrigen gesponnen werden und Politik eine große Rolle spielt. Doch auch die Liebe zwischen Rohan und seiner Lichtläuferin kommt nicht zu kurz. Das Buch hat mich demnach wirklich positiv überrascht und bisweilen habe ich mich beim Lesen - vielleicht auch inspiriert duch die Covergestaltung, die ich im Übrigen sehr gelungen finde - an Terry Goodkind erinnert gefühlt. Die Charaktere sind sich ähnlich, wenn auch in ihren Grundzügen gänzlich verschieden. Zum Glück, denn noch mehr philosophieren über das Gute und Böse im Menschen, hätte das Buch nicht vertragen. Doch Rohan ist ähnlich wie Richard (aus: Das Schwert der Wahrheit von T. Goodkind) ein guter Mensch, der viel nachdenkt und seinem Land Frieden bringen will, doch ohne moralischen Zeigefinger, denn er weiß, er selbst ist nicht unfehlbar.Leider gab es einen Bruch im Buch, der es in eigentlich zwei seperate Bücher teilt. Hier kann ich einmal verstehen, wieso im deutschen zuerst zwei Bücher erschienen sind.Ist eine Etappe genommen springt das Buch einfach ein paar Jahre voraus, bevor es mit der Handlung weitergeht. Das hat zwar den positiven Effekt, dass langweiligere Zeiten übersprungen werden, doch der Bruch kam sehr abrupt und danach hat sich die Stimmung im Buch leider gänzlich geändert. Zwar gilt das, was ich oben schrieb auch für den zweiten Teil, doch besonders die Hauptcharaktere Rohan und Sioned werden undruchsichtiger und teilweise auch unsympathischer. Dies kann man sicher logisch anhand der Sitaution rechtfertigen, in der sie sich befinden, dennoch bleibt dabei ein etwas fader Nachgeschmack. Auch wurde im zweiten Teil so manche Szene aus dem Schlachtgetümmel nicht beschrieben und ich hatte meine Schwierigkeiten dabei, die Kampfszenerien wirklich zu verstehen und wer zu wem hält oder gegen wen intrigiert. Dennoch können diese Unwirren das ausgesprochen gute Potential dieses Buches nicht zerstören und es bleibt ein gut ausgearbeitetes Fantasy-Buch, das durch einen schön ausführlichen Schreibstil lebt.Auch wenn dieses Buch einen Auftakt zu einer Trilogie darstellt, kann dieses Buch wunderbar für sich allein stehen. Ich schätze das auch bis zum Handlungsauftakt in Teil zwei einige Zeit vergehen wird. Also kann man wunderbar in diese Trilogie hineinschnuppern ohne sich davon abschrecken zu lassen gleich zwei weitere - oder wenn sie denn auf noch erscheinen fünf weitere - Bücher lesen zu müssen.Fazit: Sonnenläufer ist High-Fantasy, wie ich sie mir wünsche: Eine eigene Welt mit einer neuen Art der Magie gepaart mit ausführlichen Beschreibungen von Charakteren und Handlungen. Rawn verbindet hier Politik, Intrigen und eine Schlacht mit einer Liebesgeschichte, die in keinsterweise kitschig oder übertrieben romantisch ist. Also bitte liebe Männer, lasst euch von einer Fantasy-Autorin nicht abschrecken dieses Buch zu lesen, denn es lohnt sich!Der einzige Wehmutstropfen ist der harte Schnitt in der Mitte des Buches und einigen Wirrungen die sich in der Handlung danach ergeben. Dennoch hat es mir ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung!

  • Rainier Gruber
    2019-07-23 16:57

    Im Sonnenläufer geht es um die Geschichte vom Drachenprinz, der schon in jungen Jahren die Macht über einen Wüstenstaat übernehmen muss.Eigentlich bietet die Geschichte viel Potential mit politischen Intrigen, Kriegen und dem Geheimnis der Drachen. Nur leider werden sämtliche interessanten Geschichten in 1-2 Seiten abgefühstückt. Den Rest der Zeit verbringt die Autorin damit Konstrukte zu spinnen, welcher der flachen Charaktere es mit wem treibt und wer wen heiraten soll. Das kann einem zwar auch gefallen, aber dazu wäre es zwingend nötig, dass man sich mit den Charakteren identifizieren kann und sie einem ans Herz wachsen. Leider ist das hier überhaupt nicht der Fall, dazu bleiben ihre Entscheidungen zu unschlüssig, die Hintergründe sind vollkommen flach und unlogisch und dazu kommt noch, dass alle paar Seiten ein Cousin, Onkel, Schwager, etc. eingeführt wird, der noch uninteressanter ist als sein Vorgänger.Das I-Tüpfelchen ist dann noch, dass die "guten" Hauptcharaktere viel schrecklichere Verbrechen begehen als der Bösewicht. Eigentlich macht der Bösewicht im ganzen Buch absolut nichts Relevantes und zieht aus meiner Sicht vollkommen ungerechtfertigt den Zorn der "Helden" auf sich.Leider fängt auch der zweite Teil gleich bescheuert an, weshalb ich diese Saga wohl nicht beenden werde...