Read Bewaffnetes Amerika: Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Portät by Kyle Cassidy Online

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Der bekannte Fotograf Kyle Cassidy stellte sich die Frage, warum so viele Amerikaner Schusswaffen besitzen Ihm wurde klar, dass er, um eine Antwort zu bekommen, die Menschen in ihrer Umgebung fotografieren musste F r seine Recherche bereiste er mit dem Auto zwei Jahre den nordamerikanischen Kontinent, legte dabei 15.000 Meilen zur ck und traf auf die unterschiedlichsten Waffenbesitzer, die ihn in ihre H user einluden und ihm auf die Frage nach dem Warum die unterschiedlichsten Antworten gaben Entstanden ist dabei ein beeindruckender Bildband mit imposanten und aussagekr ftigen Bildern L ngst nicht jeder Waffenbesitzer entspricht dem Stereotyp des rechtskonservativen Waffennarren, doch bei manch einem Bild berkommt den Betrachter dennoch ein ungutes Gef hl Aus europ ischer Perspektive erstaunt die Unbefangenheit, mit der ein Gro teil der Portr tierten mit der Schusswaffe posiert Kyle Cassidys berw ltigendes Werk gibt einen tiefen Einblick in die amerikanische Seele....

Title : Bewaffnetes Amerika: Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Portät
Author :
Rating :
ISBN : 3896028103
ISBN13 : 978-3896028105
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Schwarzkopf Auflage 1 1 Februar 2008
Number of Pages : 575 Pages
File Size : 976 KB
Status : Available For Download
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Bewaffnetes Amerika: Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Portät Reviews

  • Writing Dude
    2019-02-17 15:42

    Dieser Bildband ‚Bewaffnetes Amerika – Waffenbesitzer und ihr Zuhause im Portrait’ ist eine sehr mutige Publikation, auch deshalb, weil ein Verlag den Mut hatte, eine deutsche Ausgabe herauszubringen:Autor Bill Cassidy spart sich große Erklärungen zum Thema Waffen und Waffenbesitz, sondern lässt bevorzugt die enthaltenen Photos sprechen. Dieses Buch ist nicht nur für Waffenbesitzer, sondern ganz besonders auch für Pazifisten, Waffengegner und jene Gutmenschen, die hinter Waffen und Waffenbesitzern viel zu oft das Böse wähnen:Eine große Stärke der Photos ist eben die Normalität der Waffenbesitzer:Fast alle haben sich in ihrem Haushalt photographieren lassen, manche allein, manchmal die gesamte Familie samt Kindern. Was auch schnell auffällt:Viele der Waffenbesitzer haben Haustiere. Unter den Bildern finden sich dann auch noch Aussagen der abgebildeten amerikanischen Bürger zum Thema Waffenbesitz.Mag sein, dass einige der Bilder etwas beunruhigend wirken, besonders für Europäer, aber diese Bilder zeigen die große Stärke der USA, in denen eben völlig unterschiedliche Charaktere das Recht haben, (Schuss-)Waffen zu besitzen. Natürlich lässt sich einwenden, dass die Photos offensichtlich Mitglieder des amerikanischen Mittelstandes zeigen, von denen wohl kaum eine Gefahr ausgeht. Es sind offensichtlich keine Bewohner irgendeines Ghettos, keine Mitglieder irgendeiner kriminellen Subkultur. Das ist dann eine weitere Stärke des Buches:Es wird das Positive am Waffenbesitz betont:Spaß und Freude am Schießen und Sammeln, die Stärkung von Verantwortungsbewusstsein bei Jugendlichen, aber auch das durch den zweiten Zusatz zur amerikanischen Verfassung garantierte Recht der Bürger ‚to keep and bear arms’, werden auf den Bildern und durch die Äußerungen zum Ausdruck gebracht, da entschuldigt sich auch keiner für sein Interesse an Waffen oder für den Besitz, da macht sich niemand klein deshalb, da faselt niemand was vom Gewaltmonopol des Staates, das in Deutschland so gerne propagiert wird, obwohl es dafür keine Gesetzesbasis gibt.Man stelle sich ein solches Buch in Deutschland vor:Da wäre es wohl schwer, freiwillige Waffenbesitzer zu finden, die mit ihren Waffen posieren würden, da hätten wohl selbst legale Waffenbesitzer die Befürchtung, danach unangemeldeten Besuch der Polizei zu erhalten oder vielleicht sogar Aktionen von Waffengegnern befürchten würden.Einige der Bilder machen auch die Eigenverantwortung der amerikanischen Waffenbesitzer deutlich:Auf einem sind im Hintergrund unzählige Gewehre zu sehen, die in einer Halterung an der Wand hängen – da braucht es eben keinen in der Wand verankerten, zentnerschweren Panzerschrank, Klasse supermegaultrasicher, damit auch jeder Einbrecher gleich weiß, wo die Waffen sind und welchen Schrank er aufbrechen muss!Während abseits diverser Publikationen zum Thema Waffen sich oft nur Waffengegner äußern, so zeigt dieses Buch die ganz normalen Bürger und Waffenbesitzer, die viel zu selten gefragt werden, etwas, das leider auch in vielen anderen Bereichen und Themen zu beobachten ist, in dem oft nur selbsternannte akademische Fachkreise sich zu Wort melden.Die Bilder und die Aussagen der darauf gezeigten Waffenbesitzer und Bürger machen deutlich, dass diese wohl ein deutlich besseres Verhältnis zu den Themen Waffen und privater Waffenbesitz, Freiheit und ihrem Land haben dürften, als viele amerikanische (und besonders deutsche) Politiker, Waffengegner und Gutmenschen!

  • Porta Tommi
    2019-02-18 08:41

    50 Durchschnittsbürger legen nachvollziehbar ihre Argumente für das Recht auf Selbstverteidigung dar und zeigen ihre "Hilfsmittel". Überzeugte US-Bürger schildern unverkrampft und einleuchtend ihre positive Einstellung zum Waffenbesitz und zum ihnen gegebenen Recht auf Selbstverteidigung - von der Oma über den Familienvater bis hin zu Minderheiten. Ein (zumindest in Deutschland) mutiges Buch, dass veranschaulicht, das Waffenbesitz ein normaler Bestandteil des Alltags sein kann.

  • Christian von Montfort
    2019-02-20 13:41

    Warum besitzen Sie eine Waffe? Das fragte der Fotograf auf seiner zweijährigen Reise durch die USA immer wieder, und über 100 der 70 Millionen amerikanischen Waffenbesitzer gaben Antwort und ließen sich für diesen Hochglanz-Fotoband zuhause mit ihren Revolvern und Gewehren ablichten.Im Zentrum stehen große Fotos, und da muss man wissen, ob man nette, zufriedene, zumeist etwas dickliche Amis mit ihrem Gewehr in der Hand immer wieder anschauen will. Auch wenn die Qualität erstklassig ist und die Waffenmodelle stets akkurat gelistet werden, konnte ich nicht wirklich was damit anfangen. Kernaussage: Der durchschnittliche Waffenbesitzer in den USA ist ein ganz normaler, gesetzestreuer Bürger mit guten Werten. Viele wirken geradezu spießig, Frauen sind dabei, kleine Kinder, und zuweilen schauen auch Hunde und Katzen zu.Als Grund geben die Leute zunächst einmal ihr Grundrecht an, Waffenbesitz steht nämlich auf Platz 2 in der US-Verfassung. Die Gründerväter hatten sich etwas dabei gedacht - mit Artikel 2 soll nämlich Artikel 1 gesichert werden, die Meinungsfreiheit, und gerade die hatten sich die Kolonialisten 1776 kurz vorher erkämpft. Waffenbesitz schützt das Volk vor totalitären Repressionsversuchen durch die Herrschenden (und nicht wenige Amis sehen diese Gefahr in Zeiten, in denen US-Armee und gepanzerte Polizeieinheiten den Einsatz gegen das Volk trainieren, wieder akut gegeben). Aber es gibt auch andere Gründe, der Spaß am Sportschießen zum Beispiel oder an der Jagd. Nicht wenige haben auch Angst vor Einbrechern (und umgekehrt haben wohl nicht wenige Einbrecher Angst vor bewaffneten Hausbesitzern). Es fehlen eigentlich nur die Bandenmitglieder, die ihre Pistole zum Eintreiben der Schutzgelder benötigen :-)Seit Jahrtausenden haben die Menschen Waffen gehabt und sich mit Waffen geschützt, insofern kann ich die Einstellung durchaus nachvollziehen. Je mehr Waffen in Volksbesitz sind, desto schwächer ist die Position der Herrschenden. Waffenbesitz - ob nun Schutz oder Gefahr - ist in den USA eine alltägliche Sache. In Deutschland nicht, weil alles verboten ist. Die Amis hätten auf den Bildern auch ihre Hunde, Fernseher oder Pappbechersammlung zeigen können, so normal, aber auch so langweilig wirken die Waffen in den Bildern. Ich habe mich gefragt, wer die Übersetzung eines solchen Buches ins Deutsche wohl finanziert hat, weil mir als Verlag in diesem Land keine große Auflage erwarten würde. Die NRA vielleicht?

  • C. Hess
    2019-02-16 11:39

    Der zweite Zusatzartikel zur Verfassung der USA sichert jedem US-Bürger das Recht auf den Erwerb, Besitz und die Benutzung von Feuerwaffen. Die praktischen Auswirkungen dieser Gesetze werden anschaulich in diesem Buch dargestellt. Menschen wie Du und ich, Familien und Singles, Heteros + Homos schreiben zu Ihren Waffen, Ihrem Bild Gedanken auf.Ich weiss nicht, ob es obszön/schamlos ist, wie ein/e Rezendent/in vor mir geschrieben hat, ich finde es ehrlich. Es sind ja auch teilweise einfache Leute, die da über Ihren Bezug zu Waffen sprechen. Wer den Umgang von klein auf mit Feuerwaffen kennt, für den stellen sie auch nicht den grossen Dämon dar, der vielerorts hierzulande daraus gemacht wird. Gerade wenn man Waffen hat, geht man sehr verantwortungsvoll damit um. Sicher passieren schlimme Unfälle, aber was tagtäglich noch anderes passiert, was viel schlimmer ist, möchte ich nicht in Vergleich stellen.Auf jeden Fall ist das Buch einen Blick wert, und beim Lesen kann man ja mal darüber nachdenken, wie Vertrauen der deutsche Staat in seine "mündigen" Bürger hat. Nämlich gar keins, ausser als Milchkuh...