Read Auch wir sind Deutschland: Ohne uns geht nicht. Ohne euch auch nicht. by Anis Mohamed Youssef Ferchichi Online

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Anis Mohamed Youssef Ferchichi, der den meisten Menschen unter seinem Rappernamen Bushido bekannt ist, beschreibt in diesem Buch anhand von pers nlichen Beobachtungen und Erinnerungen das Leben von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, die noch immer als Ausl nder wahrgenommen werden, obwohl sie zum Teil bereits in dritter Generation hier leben Ferchichi wei , was es hei t, in einem reinen Ausl nderviertel mit eingeschr nkten Perspektiven gro zu werden Er berichtet aus seiner eigenen Jugend und besch ftigt sich mit der Frage, warum so viele Kinder aus der Unterschicht das Interesse an der Schule verlieren, warum die Ausl nder immer nur in Gruppen anzutreffen sind, wie arabische Frauen ihre eigene Stellung innerhalb der Gesellschaft behaupten und was wirklich in den orientalischen Caf s passiert, jenen geheimnisvollen Orten, an denen anscheinend Selbstjustiz ge bt wird und die als Sinnbild der Parallelkultur schlechthin gelten Ferchichi greift die dr ngendsten Fragen der Migrationsdebatte auf und entwirft das authentische Bild eines jungen Menschen, der zwischen den Kulturen aufgewachsen ist und doch seinen Weg gemacht hat Meinungsstark zeigt er das Bild einer neuen Generation von deutschen Staatsb rgern, die durch ihre kulturelle Vielfalt diesem Land so viel zu bieten haben, dass die Angst, Deutschland w rde sich irgendwann abschaffen, vollkommen unbegr ndet ist Auch er kennt die Schwierigkeiten eines multikulturellen Zusammenlebens und will sie auch gar nicht verschweigen Trotzdem ist er sich sicher, dass dieses Land die besten Voraussetzungen daf r hat, diese Probleme zu l sen Deutschland schafft das...

Title : Auch wir sind Deutschland: Ohne uns geht nicht. Ohne euch auch nicht.
Author :
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ISBN : 3868832432
ISBN13 : 978-3868832433
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Riva 6 September 2013
Number of Pages : 466 Pages
File Size : 765 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Auch wir sind Deutschland: Ohne uns geht nicht. Ohne euch auch nicht. Reviews

  • Tester
    2018-10-19 13:42

    Das erste Buch von Anis, oder Bushido über sein Leben fand ich um Welten interessanter. Dieses Buch ist halb so interessant, sehr langweilig zum Teil.

  • Kar So
    2018-11-13 10:43

    Es gibt zu diesem Thema definitiv bessere Bücher. Der rote Faden ist erkennbar, doch leider schweift Herr Ferchichi öfters ab.

  • Ekin Kirakacan
    2018-11-14 09:44

    Dieses Buch von Bushido ist sehr schön verarbeitet von Riva. Der Inhalt ist sehr interessant. Habe es innerhalb wenigen Tagen durchgelesen. Schnelle Lieferung.

  • Amazon Kunde
    2018-10-27 08:46

    Ich habe dieses Buch gekauft, um einen Einblick in die sogenannten "Parallelgesellschaften" zu bekommen, über die so viele Menschen reden, die darüber doch letztendlich genauso wenig wissen wie ich.Nun fragt man sich: Hat dieses Buch mir geholfen, manches etwas besser zu verstehen? Ja, absolut. Natürlich kann man sich nur bedingt in andere Menschen hineinversetzen, und ich werde nie genau wissen, wie es ist, in Neukölln oder Co. aufgewachsen zu sein. Trotzdem ist es sehr hilfreich gewesen, ein Buch von jemandem zu lesen, der das wirklich persönlich kennt, und nicht nur Bürgermeister ist oder so (#gedisst). Anis kann erklären, wieso etwas so ist, wie es ist - nicht nur, dass etwas so und so ist. Hier liegt der entscheidende Unterschied zu allen anderen Büchern über das Thema Integration. Und deshalb ist "Auch wir sind Deutschland" auch so empfehlenswert.Das Buch thematisiert nicht nur die familiären Strukturen, die Anis gleichzeitig schätzt und kritisch sieht. Es schneidet auch die neuen Lieblingsthemen der Islamhasser an:Selbstjustiz durch Friedensrichter, Familienbanden, asoziales Verhalten von Jugendlichen und Kriminalität!Anis verurteilt Kriminalität genauso: "Traumberuf: der Pate. Ich sehe das jeden Tag und ich verzweifel manchmal." (S. 109)Er spricht von kriminellen Kumpeln, die jeden Tag erzählten, wie sehr sie sich ändern wollten, und dann passiert nichts. Oft haben Kriminelle genug Talent und Begabung, um legalen Berufen nachgehen zu können. Aber sie sind gefangen im Kreislauf. Ein bisschen denkt Anis, dass man manche Menschen einfach zu ihrem Glück zwingen muss. Er meint damit offenbar Schulabschlüsse oder Ausbildungen; und wenn ich so drüber nachdenke, finde ich das gar nicht mal so falsch.Ich muss schon sagen, man liest heraus, dass manche Kriminellen einfach psychisch erkrankt sind. Es ist so gut wie unmöglich, eine 180-Grad-Wende zu machen, wenn man unter einer Depression leidet. Und immerhin ist das so schon schwer genug, wenn man erst mal drin ist. Ich denke, man sollte psychische Erkrankungen überall auf der Welt, also auch in Migranten-Gegenden enttabuisieren. Es ist keine Schande, sich helfen zu lassen. Mit passender Medikation und/oder einer Psychotherapie ist es tausend Mal einfacher, sein Leben zu ändern, es ist einfach so.Anis erzählt, dass Lehrer einen sehr positiven Einfluss haben können, gibt aber zu bedenken, dass sie sowieso schon überfordert sind und zu viel zu bewerkstelligen haben. Grundsätzlich findet er das Schulsystem im Gegensatz zum Strafsystem, das er für relativ konsequent hält, allerdings zu lasch.Über Selbstjustiz durch Friedensrichter schreibt Anis, dass es das durchaus gibt, wenn auch nicht so, wie in den Medien dargestellt. Die Gründe dafür? "Oft hindern sie auch einfach sprachliche Barrieren daran, das Rechtssystem in Anspruch zu nehmen. Das passiert weniger aus Boshaftigkeit und dem Willen heraus, diesen Staat zu zersetzen, als vielmehr aus bloßer Hilflosigkeit." (S. 186-187)Er sieht die Probleme in diesem Konzept, denn "derjenige, der da eine Entscheidung trifft, muss ja auch die Macht haben, diese Entscheidung durchzusetzen". (S. 191) Außerdem kann man keinen Widerspruch gegen ein Urteil einlegen, und damit sind laut Anis "der Willkür und dem Missbrauch natürlich Tür und Tor geöffnet, sofern es sich bei der entscheidenden Person nicht um einen absolut integeren Menschen handelt". (S. 191) Ursachen für Streits, die der Friedensrichter klärt, sind eher banal. Viel eher warnt Anis vor Unterweltmethoden oder Methoden aus dem Rotlichtmilieu. Er ruft zum sofortigen Anzeigen auf, sobald diese in normale Geschäftswelten eindringen.Über Blutrache und Krieg zwischen verschiedenen Familien und generell die Angewohnheit, statt der Staatsgewalt die Familienmitglieder zu Hilfe zu holen schreibt Anis: "Vielleicht macht so ein Verhalten in den Zedernwäldern des Libanon oder in der irakischen Wüste Sinn. Vielleicht muss man in Gesellschaften, in denen man sich nicht auf staatliche Institutionen verlassen kann, so handeln. Lebt man allerdings in der Bundesrepublik Deutschland und verhält sich immer noch so, dann ist da etwas schiefgegangen." (S. 206)Tatsächlich ist es so, dass man in manchen Gegenden auf der Welt Gefahr läuft, auf offener Straße umgebracht zu werden. Und in solchen Momenten hilft einem niemand außer der Familie. Dieses Denken ist offenbar immer noch tief verwurzelt, obwohl man natürlich weiß, dass es in der Bundesrepublik anders ist. Das Traumata, das einem schreckliche Situationen eingebracht haben, schreit offenbar bei jeder Person und jeder Instanz, die es nicht kennt: "Feind!"Anis schneidet außerdem weiterhin die Themen Zwangsheirat und Ehrenmord an und erklärt, dass beide unislamisch sind. Auch über das Kopftuch spricht er, und über die Vorurteile, die Kopftuchträgerinnen ertragen müssen. Dass es dennoch in vielen Kulturen und der islamischen Gesellschaft die unterschiedlichsten Probleme gibt, möchte er allerdings keinesfalls leugnen. Außerdem vertritt er die Ansicht, dass sich jede Frau so kleiden können muss, wie sie will, ohne dafür als Schlampe beleidigt zu werden. Dazu passt, dass er die sexuelle Belästigung an deutschen Frauen seitens Männern mit muslimischen Migrationshintergrund stark verurteilt. Bei der schwachsinnigen Schlussfolgerung mancher Leute, nichtmuslimische Frauen seien weniger "anständig", kann er nicht anders, als an Homer Simpson zu denken.Anis ist der Ansicht, es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass man als Ausländer in der Gesellschaft akzeptiert wird, und dass man sich auch genauso verhalten sollte. Gleichzeitig rät er jedem, Deutschland zu verlassen, "wenn's ihm hier nicht gefällt." (S. 41) Er erwähnt auch, dass Deutschland ein Land ist, in dem man sehr stark unterscheidet, warum man jemanden nicht hierbehalten möchte: "Ist es, weil du ein Schwarzafrikaner bist? Ist es, weil du aus dem Libanon kommst? Oder ist es vielleicht, weil du Heroin verkaufst?" (S. 57)Anis ist stolz, ein Deutscher zu sein und betont mehrfach im Buch, was für ein reiches kulturelles Erbe Deutschland hat. Wissenschaft, Kunst, Literatur - so vieles haben Deutsche erfunden. Wir sollten das wertschätzen, pflegen und in Ehren halten, "wobei es letztendlich egal ist, ob die Eltern des genialen Maschinenbaustudenten von der TU München aus dem Libanon und die Vorfahren des begabten deutschsprachigen Schriftstellers aus Ghana stammen - wen interessiert das noch?" (S. 160-161)Auch interessant fand ich das Kapitel über Antisemitismus und Israel. Zuerst erklärt er, dass er bei seinem Free-Palestine-Post nicht bemerkt hat, dass dort Israel von der Landkarte radiert wurde. Dann redet er authentisch und ehrlich über das ganze Thema.Er spricht noch so viel mehr an, wie die Schwierigkeit des sozialen Aufstiegs, Homosexualität und natürlich noch: DIE RELIGION! Er findet nämlich die Behauptung, "der fehlende Integrationswille habe etwas mit dem Islam zu tun, vollkommen absurd." (S. 232) Er kennt niemanden, "der Scheiße gebaut hat, der Verbrechen begangen hat, der auf die schiefe Bahn geraten ist, sich nicht integriert oder keinen Bock auf nichts hat, weil er ein Moslem ist. Bei keinem meiner Freunde hat die Entscheidung, ein Leben außerhalb der gesellschaftlichen Normen zu führen, auch nur das Geringste mit dem Glauben zu tun." (S. 228)"Meiner Meinung nach hätte es eher Vorteile, wenn man den Glauben so leben würde, wie er geschrieben steht. Stattdessen sehe ich sie, wie sich wegsaufen, wie sie Drogen nehmen, schlecht über Frauen reden, rumhuren, und da hat kein einziger ein schlechtes Gewissen. Keiner kommt auf die Idee, dass Saufen Sünde sein könnte, aber wenn die Schwester einen deutschen Freund hat, dann ist es haram." (S. 230)Wenn sich einer im Umfeld mit der Religion beschäftigt und sich an die Regeln hält, religiöser wird, usw., dann bekommt diese Person grundsätzlich sehr viel Respekt. Anis fragt sich, wieso man dann nicht auf die Idee kommt, dass man selber mal religiöser wird, wenn man das doch so toll findet?! Er sagt, dass viele es wollen, es aber immer wieder aufs neue hinauszögern, und vergleicht es mit dem Abnehmen, das viele lautstark als Ziel verkünden - es aber nie richtig durchziehen.

  • Literatur-Universum
    2018-11-09 14:27

    Einfach nur platt und abgedroschen. Ganz schwach und enttäuschend. UND man bedenke: Ich liebe seine Autobiographie! Auch seinen Kinofilm und seinen Werdegang. Seine Musik zum Teil auch. Ich bin alles andere als ein Hater. Im Gegenteil: ich feiere ihn. Jedoch ist dieses Buch weggeschmissenes Geld!

  • jemand
    2018-10-29 07:45

    Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich dafür nun 20€ ausgeben soll oder nicht und schlussendlich habe ich es getan. Ob die 20€ woanders besser invesiert wären...vielleicht.Ich wusste, dass das Buch keinerlei wissenschaftlichen Anspruch hat, nicht mal pseudowissenschaftlichen Anspruch wie das Buch auf das das Bushido- Buch eine Antwort ist. Dennoch habe ich es mir gekauft und möchte doch mal festellen, dass beim Lektorat einiges schief gegangen ist. Marcus Staiger hätte hier sauberer arbeiten und beispielsweise Kasusfehler vermeiden können (Kommt nicht als Zitat im Buch vor, aber als Beispiel: Ich hab *kein Bock.)Den Rest der Form (ganz viele böse F- Wörter) werde ich an dieser Stelle nicht weiter beurteilen, denn was anderes habe ich nicht erwartet bzw. ich wusste das, als es noch die Look Inside Funktion zu diesem Buch gab.Ich denke, dass der Gedanke dahinter ist, so zu schreiben, wie man spricht - damit spricht man dann auch vielleicht eine nicht leseaffine Zielgruppe an. Klar, die leseaffinen Menschen werden sich erstmal darüber aufregen. Was man m.E. nicht tun sollte, ist, das Buch deshalb als schlecht werten. Als kleines Beispiel: Wenn ich jemandem sage, dass mich seine Aussagen peripher tangieren, behandelt er mich dann anders, als wenn ich sage, dass mir seine Aussagen am A... vorbei gehen? Es bleibt doch die selbe Aussage.Und selbst wenn Bushido und Staiger einen anderen Sprachstil gewählt hätten, so wäre ihnen gesagt worden, dass sie jetzt so tun wollten, als hätten sie Ahnung und das klinge nicht authentisch.Von diesem Standpunkt aus konnten die beiden sowieso nur "verlieren". Finanziell ist das natürlich ein Gewinn, keine Frage.Es ässt sich sagen, dass Bushidos bester Kumpel neuerdings einen neuen Namen zu haben scheint und dass sehr "anwaltsgeprüft" formuliert wurde. Nicht festlegen, viele Konjunktive, wir könnten ja böse sein, aber man kann uns nichts nachweisen. Ich denke mal, dass in dem Buch nichts steht, was das BKA, LKA, VS und BND noch nicht wissen, warum also der Konjunktiv?Der Inhalt...es gibt ein paar nette Anekdoten in denen ich auch mal grinsen musste (Im Hauptbahnhof Café mit der Frau), aber eigentlich wurde in der Einleitung schon alles gesagt, doch leider habe ich nicht eine vernünftige Antwort auf die im Buch eingangs erwähnten Worte finden können. Zum Beispiel wird gesagt, dass sonst nur ÜBER und nicht MIT Migranten gesprochen wird in den ganzen scheinheiligen Integrationsmigrationsassimilationsdebatten. Anstatt dass Bushido sich dazu konkret äußert, gibt es nette kleine Geschichten aus seinem Leben, die den Kern der Sache aber nicht wirklich treffen.Worin ich Bushido inhaltlich recht geben muss, ist, dass man als Berliner denkt, ganz Deutschland wäre wie Berlin und man dann ziemlich geschockt ist, wenn einem immer noch Ausländerhass ohne Grund begegnet, so wie Bushido das in Siegen passiert ist.Der ganzen Kritik zum Trotz finde ich die klaren Worte klasse. Da wird dann mal ganz ausdrücklich gesagt, dass Bushido doch integriert sein MÜSSTE, weil die meisten Deutschen die Tatsache, dass jemand Geld hat, als Integrationsbeisiel Nummer 1 nennen. Der liegt keinem auf der Tasche, der hat sich selbst etwas erarbeitet. Und das passt vielen nun auch wieder nicht, denn er ist doch Ausländer, der kam garantiert auf illegalem Wege zu diesem Geld.Und wenn ja, warum kam er denn auf illegalem Wege zu diesem Geld? Vielleicht weil die Deutschen ihm keine Chance geben wollten auf dem legalem Wege Geld zu verdienen? Kann sein, ne? Vielleicht aber auch, weil nicht nur Nicht-Bio-Deutsche mit bildungsfernem Hintergrund illegal Geld verdienen?Was in dem Buch noch ein bisschen deutlicher ausgedrückt werden können, ist, dass beispielsweise das Hartz4problem kein reines Ausländerproblem, sondern ein Problem der Bildungsferne ist.Bushido sagt, dass das Buch ein Gesprächsangebot sei. Er nennt einige in meinen Aigen gute Punkte, kommt hier und da ins Schwafeln, aber ich denke nicht, dass auch nur irgendjemand dieses Gesprächsnagebot ernsthaft aufgreifen wird, da in diesem Buch doch ziemlich viele Aussagen getätigt werden, die die meisten gar nicht wahrhaben wollen.Das war das Wort zum Sonntag.