Read Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital: Quellenkunde und Erinnerung by Bettina Joergens Online

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J dische Genealogie und Familiengeschichte n sind von gro em Interesse sowohl f r die historische Wissenschaft als auch f r die private Familienforschung In keinem Fall sind sie ohne den Holocaust und das Erinnern an dessen Opfer zu denken sei es, weil nur wenige berlebten und berichten k nnen und konnten, oder sei es im Hinblick auf die komplexe Quellenlage Die in diesem Band enthaltenen Beitr ge spannen den Bogen von der Fr hen Neuzeit bis in die Gegenwart bzw von der Quellen und Archivkunde bis hin zur Oral History Sie diskutieren die Bedeutung von Familie und Genealogie in der j dischen Kultur sowie die Frage nach der Kultur des Gedenkens und der Geschichtsdidaktik zum Holocaust im 21 Jahrhundert....

Title : Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital: Quellenkunde und Erinnerung
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ISBN : 9783837506785
ISBN13 : 978-3837506785
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Klartext Verlag Auflage 1 Auflage 5 Dezember 2011
Number of Pages : 230 Seiten
File Size : 690 KB
Status : Available For Download
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Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital: Quellenkunde und Erinnerung Reviews

  • Freie Journalistin
    2019-06-16 12:27

    Mal ein ganz "archivalischer Ansatz" beim Entdecken jüdischer Geschichte vor Ort. Nathanja Hüttenmeister macht klar, wie sich jüdische Friedhöfe als historische und genealogische Quelle nutzen lassen, Elizabeth Harding macht deutlich, dass sich obrigkeitliche Quellen oft nur auf Gängelungen, Probleme usw. beziehen (Klage vor Gericht, Schutzbriefe, Familienpolitik geg. Juden: erzwungene Ehelosigkeit wegen Verweigerung des "Copulationsbriefes" usw.) Peter Honigmann stellt daher die These auf, dass jüdisches Leben dort, wo es anfing aktenkundig zu werden, aufhöre zu existieren: Pogrom, Rauswurf... Tobias Schenk identifiziert Judenmatrikel als Gradmesser der Integration jüdischer Bevölkerungsteile. Hintergrund für die Anlage von Registern im 19. Jahrhundert war das wachsende Interesse des Staates, Angaben zum Personenstand seiner Bürger möglichst vollständig zu erfassen. Mit Hilfe dieser Daten sollten die jüd. Bürger zudem demographisch und fiskalische kontrolliert werden - sie wurden Basis für die Nazis beim Ermitteln jüdischer Bürger.Inhalt:Peter Honigmann: Zur Kulturgeschichte der jüdischen RegistraturZentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, HeidelbergTobias Schenk: Juden- und Dissidentenregister aus Westfalen-Lippe: Eine Einführung in Quellenkunde und ÜberlieferungssituationBettina Joergens: Vom Reichssippenamt zum Personenstandsarchiv? Die Odyssee von Personenstandsunterlagen aus westfälischen jüdischen Gemeinden ins Personenstandsarchiv Detmold: der Bestand P 10Wilfried Reininghaus: Das Historische Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und LippeElizabeth Harding: Genealogie und Schriftlichkeit als soziale Praxis: Quellenzeugnisse zur jüdischen Geschichte der Frühen Neuzeit in Ostwestfalen-LippeHelga Heilbut: International und vernetzt: Jüdische Genealogie heute und praxisnahLesenswert und weiterführend!