Read Das Zerwürfnis: Helmut Schmidt, Jimmy Carter und die Krise der deutsch-amerikanische Beziehungen by Klaus Wiegrefe Online

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Bereits Ende der siebziger Jahre kam es zwischen Bonn und Washington zu einem tiefen Zerw rfnis Was u erlich als blo e Antipathie zwischen dem Welt konom Helmut Schmidt und dem gerade ins Pr sidentenamt gelangten Jimmy Carter erschien, waren in Wahrheit handfeste Auseinandersetzungen um wirtschaftliche und sicherheitspolitische Fragen Ob Atomwaffen, lkrise, Dollarschw che oder die Mullah Revolution im Iran in fast allen wichtigen Fragen der internationalen Politik lieferten sich die Bundes und die US Regierung erbitterte Machtk mpfe Der Historiker und SPIEGEL Redakteur Klaus Wiegrefe schildert erstmals die Ursachen und den Verlauf jener transatlantischen Krisenjahre Auf der Basis bislang geheimer Akten, privater Aufzeichnungen der Beteiligten und Interviews mit rund hundert Politikern, Diplomaten, Offizieren und Geheimdienstlern gelingt ihm eine fundierte, spannende Darstellung dieser Zeit, die als Z sur in den deutsch amerikanischen Beziehungen gelten kann....

Title : Das Zerwürfnis: Helmut Schmidt, Jimmy Carter und die Krise der deutsch-amerikanische Beziehungen
Author :
Rating :
ISBN : 3549072503
ISBN13 : 978-3549072509
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Propyl en Verlag Auflage 1., Aufl 21 M rz 2005
Number of Pages : 463 Pages
File Size : 577 KB
Status : Available For Download
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Das Zerwürfnis: Helmut Schmidt, Jimmy Carter und die Krise der deutsch-amerikanische Beziehungen Reviews

  • None
    2019-07-08 01:06

    Obwohl es sich hier durchaus um ein Werk mit wissenschaftlichem Anspruch handelt (die Anmerkungen machen ein gutes Drittel des Buchumfanges aus), liest sich das Werk sehr flüssig und mitunter spannend wie ein Krimi. Viel zu selten gelingen in Deutschland derartige zeitgeschichtliche Bücher. Dies liegt nicht nur an der im Vergleich zum angelsächsischen Raum geringeren Zahl zeitgeschichtlich kompetenter Autoren. Auch die Archive bleiben in Deutschland länger dicht als anderswo.Wiegrefe hat dennoch umfangreiches und neues Quellenmaterial auftun können. Es ist schon faszinierend, so detailliert hinter die Kulissen der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik blicken zu können. Umschreiben muss man die Geschichte nach der Veröffentlichung von "Das Zerwürfnis" aber denn doch nicht. An der bisher vorherrschenden Meinung, die Carter-Administration habe mit einer gewissen Tapsigkeit weltweit Verwirrung ausgelöst, bleibt das Meiste richtig. Und auch, dass die Deutschen sich damals längst nicht mehr als "Pudel" der USA betrachteten, vielmehr handfeste Interessenpolitik betrieben, ist nicht völlig unbekannt. Ebensowenig, dass "Oberlehrer Schmidt" sein Licht nicht gerne unter den Scheffel stellte oder stellen ließ. Das Ausmaß der Meinungsunterschiede und Missverständnisse sowie die Härte der Konfrontationen so kompetent dargestellt zu bekommen, ist jedoch sehr lehrreich. Und geradezu bedrückend ist es, wenn man den praktisch nicht mehr vorhandenen Einfluss heutiger europäischer Regierungschefs in den USA mit dem eines Helmut Schmidt damals vergleicht.Gelegentlich fällt auf, dass es sich bei dem Autor (* 1965) nicht wirklich um einen Zeitzeugen handelt. Die Atmosphäre des Kalten Krieges, zumal in einem geteilten "Frontstaat", das weltweite Entsetzen über eine Entwicklung wie die Neutronenbombe, die perverse "Logik des nuklearen Overkills", die Unmöglichkeit, damals eine Figur wie Gorbatschow vorauszuahnen, das kann Wiegrefe nicht gut vermitteln, da es sich ihm wohl trotz äussersten Fleißes nicht vermittelt hat.

  • Bembel
    2019-07-24 23:48

    In der Tat sehr spannend geschrieben fuer diese Art von Buch; wie mein Vor-Kommentator schon angemerkt hat, handelt es sich hierbei tendenziell eher um eine wissenschaftliche Arbeit.Es ist hochgradig spannend nachzuvollziehen, welch einen Einfluss Europa und Deutschland/Schmidt im speziellen bis zum Ende des Ost-West-Konfliktes auf die amerikanische Politik hatte. Ein Bundeskanzler vom Format eines Helmut Schmidt war in diesem Zusammenhang tatsaechlich in der Lage Einfluss auf die amerikanische Innenpolitik zu nehmen und die Wahlen des amerikanischen Praesidenten (zumindest ein bisschen) zu beeinflussen. Verglichen mit der heutigen Weltlage und Konstellation nach Ende der Sowjetunion erstaunlich.Einen Punkt - so denke ich - hat der Autor bei seiner Betrachtung allerdings nicht ausreichend gewuerdigt: Wenn man sich Helmut Schmidt heute so ansieht und einmal unterstellt, dass er sich frueher im eher 'privaten' Kreis bzw. in 4-Augen-Gespraechen genauso verhalten hat wie er es heute in der Oeffentlichkeit tut, ist es nicht verwunderlich, dass ein entsprechendes anders Alpha-Tier (in diesem Fall Jimmy Carter) ihn fuer 'pain in the ass' hielt.Auch ist es 'komisch', dass sich Helmut Schmidt nachdem er immer wieder mehr oder minder oeffentlich Jimmy Carter als inkomeptenten Erdnuss-Farmer hingestellt hat, offensichtlich in einem der letzten Kontakte waehrend eines Gipfels in Venedig so ausrastet, als Jimmy Carter es ihm mit entsprechender Muenze heimgezahlt hat.

  • Ulrich Finkbeiner
    2019-07-21 19:53

    Ich bin sehr zufrieden, habe schon reingelesen, ist sehr interessant. Wird bestimmt noch eine sehr aufschlussreiche Lektüre. Vielen Dank für die Zusendung.