Read Wie Licht schmeckt: Roman (Reihe Hanser) by Friedrich Ani Online

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Eine zarte und eindringliche Liebesgeschichte Die Begegnung mit einem blinden Mdchen ffnet Lukas die Augen fr die Schnheit der Welt Doch je mehr er sieht und erkennt, desto mehr gibt es zu verlieren.Eigentlich braucht er niemanden, findet Lukas Alleine, aber glcklich streift er durch die Stadt Doch dann trifft er Sonja, ein blindes Mdchen, die ihn vllig aus der Fassung bringt Selbstbewusst ldt sie ihn zum Schwimmen und in ein Restaurant ein und zeigt ihm eine Welt, wie er sie noch nie gesehen hat Pltzlich sprt Lukas alles viel intensiver, das Licht in den Straen, den Wein auf der Zunge, eine zarte Berhrung Lukas wei, dass er Sonja nicht mehr verlieren will, nur wie er das schaffen kann, wei er noch nicht....

Title : Wie Licht schmeckt: Roman (Reihe Hanser)
Author :
Rating :
ISBN : 3423622245
ISBN13 : 978-3423622240
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : dtv Verlagsgesellschaft 1 Juni 2005
Number of Pages : 224 Seiten
File Size : 560 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie Licht schmeckt: Roman (Reihe Hanser) Reviews

  • Anne
    2018-11-19 16:24

    Musste das Buch für die Schule kaufen und fand es schrecklich.Es geht in dem Buch um ein hoch interessantes Thema, aber irgendwie wirkt alles viel zu gekünstelt und unrealistisch um wirklich zum Nachdenken anzuregen

  • Alexander Dietz
    2018-11-18 17:14

    Das Buch fängt lesenswert an, indem man einen guten Einblick in das Leben von Blinden bekommt. Das Ende der Geschichte ist aber verwirrend und unbefriedigend.

  • Vanessa B.
    2018-12-04 22:15

    Als Jugendbuch total super. Besonders wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt. Qualität ist eins A. Und es lässt sich leicht und fließend lesen.

  • uschi günter
    2018-12-02 19:12

    Das Buch "Wie Licht schmeckt" von Friedrich Ani ist ein tolles Buch, wieder ein echter Ani, man muss es einfach gelesen haben.

  • maxundmoritz
    2018-11-23 17:11

    Schnell, unkompliziert, ansprechend. gern wieder! bisherige verkäuferbeurteilungen haben nicht zu viel versprochen! top service! kann ich jedem weiterempfehlen! vielen Dank!

  • L...
    2018-11-15 16:21

    Der Ich-Erzähler des Romans ist der 14-jährige Lukas. Er befindet sich in der Umbruchphase, ist auf dem Weg vom Kind zum Erwachsenen. Der Faktor Abgrenzung spielt hierbei eine große Rolle, die der Autor uns ganz bewusst vor Augen führt, indem er Lukas einen seltsamen Geburtstagswunsch ausleben lässt: Er will alleine drei Tage und zwei Nächte durch München streunen.Fast atmet man als Leser auf, entlehnt es Lukas doch dem angespannten Umfeld zu Hause. Seine Mutter hat psychische Probleme, der Ehemann begegnet der Erkrankung mit Schweigen. Das ist seine Universalmethode, die auch Lukas manchmal zur Verzweiflung treiben könnte.Was Lukas nicht merkt: Auch er versteckt sich hinter dem Nichtreden, wirkt dadurch auf andere ebenfalls schroff, wenn nicht sogar unhöflich. Wir als Leser erhalten die Chance, das was in Lukas Kopf vorgeht und das was er ausspricht oder tut zu vergleichen. Es bestehen oftmals große Diskrepanzen.Lukas ist ein außergewöhnlicher Junge, einer, bei dem es einen zweiten oder dritten Blick braucht. Dass dieser Blick nicht der aus sehenden Augen sein muss, zeigt uns eindrücklich die Begegnung von Lukas mit der blinden Mädchen Sonja. Sie fördert etwas zu Tage, was verschüttet in Lukas hauste.Hier ein Zitat:S. 133…, die meisten Menschen bewerten ihr Gegenüber nach dem Aussehen, welche Figur jemand hat, was er trägt, wie er sich bewegt, wie er lacht und so weiter, und danach treffen diese Menschen dann ihre Auswahl. Ob sie mit dem oder dem zusammen sein wollen, ob sie überhaupt mit ihm sprechen wollen. Mit den Augen, …, gehen wir auf Distanz. Und das stimmt. In Wirklichkeit dienen uns die Augen nicht dazu, uns näher zu kommen, sondern uns rechtzeitig abzuschotten. Bevor wir noch wissen, wer der andere ist, wer er wirklich ist, verstehst du, wir bilden uns ein, dass das, was wir mit den Augen sehen, der Wahrheit entspricht, und das ist eine Lüge, damit betrügen wir uns. Wir sortieren aus und denken, wir machen alles richtig.Sonja zeigt Lukas auf, dass er irrt. Er war in die Geisteswelt von Samuel Becketts Bücher eingetaucht, davon überzeugt, dass die dort geschilderte Sinnlosigkeit der Existenz universal ist und somit auch für ihn gilt. Durch Sonja verschiebt sich der Blickwinkel von Lukas, mit dem er alles betrachtet.Sprachlich ist das Buch ein Fest. Friedrich Ani schreibt Sätze, die ich mehrmals lese und die meine Bewunderung wecken. Gleichzeitig hat er einen frischen, jugendlichen Tonfall getroffen, der sehr gut zu Lukas passt und ziemlich witzig ist.Ein Jugendbuch, das auch Erwachsene erreicht.

  • Martin Schnackenberg
    2018-12-07 17:14

    Die anderen Rezensenten haben Recht, dieses Buch erinnert tatsächlich ein wenig an Salingers "Fänger im Roggen", indem der Autor versucht, dass Chaos im Kopf eines pubertierenden Jungen darzustellen. Ani verwendet dafür eine durchaus ungewöhnliche Sprache (z.B.Satzfetzen, ungewöhnliche Vergleiche, abgefahrene Superlative etc.) und vor allem seine Metaphorik gefällt mir, denn die ist etwas Besonderes. Der Autor bemüht sich um eine unverbrauchte Sprache und es wird auch gut deutlich, wo die Grenzen von Sprache zu finden sind, wo eigentlich Sprachlosigkeit einsetzt, aber der Roman, der Text ja dennoch weitergeführt werden muss. Ich kann sehr gut verstehen, warum die vorherigen Rezensenten so ganz unterschiedliche Urteile abgegeben haben. Denn auf der einen Seite ist es eben in der Tat nicht der wirklich große Wurf, nicht der zweite Salinger, der deutsche "Fänger in München". Denn auf der Kritikseite fällt schon hier und da auf, dass ein Erwachsener versucht hat, die Gefühlswelt eines Jugendlichen darzustellen, was bisweilen etwas "gewollt jugendlich" wirkt. Außerdem sind mir auch manche Figuren (wie diejenige des Vaters von Lukas oder der Mutter der blinden Freundin) zu hölzern dargestellt, die Reaktion des Vaters, als der Junge wieder auftaucht, passt z.B. so gar nicht zu der Passivität, die der Figur vorher zugeschrieben wurde. Auch die Liebe des Jungen für Beckett scheint mir etwas zu "passend" für den etwas "gewollten Protestcharakter" der Hauptfigur. Und dennoch gebe ich vier Sterne, denn es ist schon ein sehr ungewöhnliches Jugendbuch, und in dieser Klasse gibt es nicht viele gute Bücher. Ich würde daher auch das Buch durchaus als Schullektüre für die 7-9. Klasse empfehlen, einen Versuch ist es wert, allemal besser als ewig die alt bekannten Schinken zu lesen oder zurückzugreifen auf die Klassiker (wie z.B. Kellers "Kleider machen Leute"), die zwar literarisch von hohem Wert sind, aber für die meisten Schüler oft nicht mehr wirklich lesbar sind. Will sagen: Ani experimentiert mit Sprache, hatte eine gute und neue Geschichte im Kopf, hat ein ungewöhnliches Buch geschrieben. Nichts das wirklich bleiben wird, aber etwas, was sich sicher eine Zeit lang halten wird.